Manhattan Transfer

Manhattan Transfer

Folge 4: Ein trauriges Jubiläum - 20 Jahre 9/11

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In Folge 4 von Manhattan Transfer blicken wir auf 20 Jahre 9/11, die Anschläge auf das World Trade Center und die Folgen. Als Zeitzeugen berichten Abe Fraijndlich (Fotograf), Helaina Hovitz (damals Schülerin), Mario Lohninger (Koch) und Helmut Fricke (Fotograf)

Manhattan Transfer Nummer 2

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Sebastian und Christian outen sich als Fans von Amerikas kleinster und bekanntester Sex-Therapeutin: Dr. Ruth Westheimer. Sebastian hat das "Frankfurter Mädsche" zum Interview getroffen. Warum Washington Heights früher mal Frankfurt-on-the-Hudson hieß, wird in dieser Folge ebenso erklärt wie der Weg zum nächsten Strand. Für 2 Dollar mit der U-Bahn.

212 Podcast #25: Black Lives Matter

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Der Ausgangspunkt unserer neuesten Ausgabe ist ein Interview mit einem weißen Amerikaner, der unweit von jener Stelle in Minneapolis lebt, an der Ende Mai George Floyd umgebracht wurde. Die Tat betrifft ihn mehr als die meisten anderen Menschen. Denn Torben Kiese und seine Frau haben vor einer Weile einen schwarzen Jungen adoptiert, der nun mit neun Jahren irgendwie anfangen muss zu begreifen, in was für einem gefährlichen Milieu er aufwächst. Das Gespräch ist Teil einer ganzen Folge über Rassismus, das Versagen der Polizei und über die Anstrengungen schwarzer Intellektueller, dem Rest der Welt die alltägliche Diskriminierung zu erklären.

212 Podcast #24: Empire vs. Empirie

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Mit mehr als 100.000 Toten sind die USA das am stärksten betroffene Land der Jahrhundert-Pandemie, die durch die Verbreitung eines besonders für alte Menschen lebensgefährlichen Virus entstanden ist. Die Hauptverantwortung dafür trägt ein Gaukler im Weißen Haus und eine Gesellschaft, in der real und surreal noch nie weit auseinander lagen, in der Selbstinteresse wichtiger ist als der Schutz der Schwachen. Auf Englisch lautet die Diagnose: Es handelt sich um einen gescheiterten Staat („failed state“). Allerdings um einen, der schon ganz andere Kastrophen und soziale Missstände hinter sich hat und daraus durchaus immer wieder wichtige politische Weiterentwicklungen destillieren konnte. Wie geht es diesmal aus? Wir haben dazu ein paar Lesempfehlungen gesammelt und unsere Gedanken sortiert.

212 Podcast #23: Im Epizentrum einer Pandemie, Folge 2

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Vor 30 Jahren gehörte sie zu den schillerndsten Repräsentanten jener Künstler, Musiker und Schauspieler, die in New York auf dem Vulkan tanzten. Die Stadt war so gut wie pleite, Aids raffte tausende dahin, ganze Viertel zerfielen, Drogen und Kriminalität waren zum Alltagsphänomen geworden. Diesem Milieu gaben junge, einfallsreiche Abenteurer wie Sally Randall Brunger sowie Nachtclubbesitzer, Galeristen und Filmemacher einen eigenwilligen Glamour. Die Corona-Pandemie weckt Erinnerungen an diese Zeit. Zumindest bei den Lesern des Blogs der damaligen Stil-Ikone. https://sallyrandallbrunger.blogspot.com In dem erzählt sie, wie sie sich dieser Tage durchschlägt – als Flugbegleiterin, die mit Schutzmaske in einer gespenstisch anmutenden U-Bahn zum Flughafen fährt und in ihrem Job erlebt, wie der Rest Amerikas mit der Gefahr umgeht.

212 Podcast #22: Der Kampf um die Macht

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Seine Karriere hat den in München geborenen Politikwissenschaftler Yascha Mounk in die USA geführt, wo er an zwei renommierten Hochschulen – an der Harvard Universität in Cambridge und der Johns Hopkins Universität in Baltimore – unterrichtet. Er wurde konsequenterweise im Laufe der Zeit amerikanischer Staatsbürger. Aber seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie hat er öffentlich darüber nachgedacht, ob es nicht angesichts der Verhältnisse in den Vereinigten Staaten klüger sei, zumindest zeitweise wieder nach Deutschland zurückzukehren. Aufgrund solcher und anderer Wortmeldungen, hauptsächlich im Politik- und Kulturmagazin The Atlantic, ist Mounk zu einem gefragten Interviewpartner geworden. Wir hatten das große Glück, dass er und Sebastian sich schon eine Weile kennen und konnten ihn so für unsere 22. Podcast-Folge gewinnen. Das Thema geht vielen unter die Haut: Trumps autoritäre Rhetorik klingt gefährlicher denn je. Denn in der aktuellen Krise zeigt sich nicht nur seine Inkompetenz an der Schaltstelle der Macht. Sondern Gouverneure wie Andrew Cuomo im Staat New York stellen ihn medial und im Managament der staatlichen Maßnahmen zum Schutz der Bürger in den Schatten. Täglich behauptet Trump, dass seine Macht total ist. Und droht damit, sie mit Hilfe seiner kleptokratischen Küchenkabinette auch anzuwenden.

212 Podcast #21: Im Epizentrum einer Pandemie

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New York hat schon viele Nackenschläge abbekommen. In den letzten fünfzig Jahren waren das die Fastpleite der Stadt, der Anschlag am 9. September 2001, der Börsencrash von 2008, Hurricane Sandy 2012. Aber diese Krise ist anders: mit mehr Toten, mit einem Mehr an Verunsicherung und mit einer nie gekannten Perspektivlosigkeit. Wir haben in unserer aktuellen Folge all das sowie die politische Bedrohung mit einem Möchtegern-Diktator im Weißen Haus thematisiert. Wir haben die Absicht, uns schon bald mit weiteren Facetten dieser Krise zu beschäftigen. Stay tuned.

212 Podcast #20: Ein Richter und drei Denker

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Für einen optimalen Einstieg und den besten Überblick über die Arbeit amerikanischer Museen mit zeitgenössischer Kunst konnten wir mit der schwäbischen Kunsthistorikerin Dr. Catharina Manchanda sprechen. Sie ist die für diese Schaffensperiode verantwortliche Kuratorin am Seattle Art Museum, das nicht so sehr im Scheinwerferlicht steht wie die Kunstpaläste in New York. Aber wie es an der Ostküste zugeht, weiß sie durchaus. Das Museum of Modern Art und eine Ausstellung mit Gerhard Richter war einer ihrer Zwischenschritte auf ihrem Karriereweg im amerikanischen Kulturberrieb. In dem ist der exquisite und extrem teure deutscher Maler aktuell sogar wieder ein Thema. Problem: Die Epidemie hat dafür gesorgt, dass das Met Breuer in Manhattan mit seiner Retrospektive ("Painting After All") geschlossen ist. Kein Problem für uns. Denn wir hatten diesen Podcast bereits vorher im Kasten.

Über diesen Podcast

Der Amerika-Podcast aus New York. Da ist alles drin.

von und mit Christian Arndt & Sebastian Moll

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